ALT + + Schriftgröße anpassen
ALT + / Kontrast anpassen
ALT + M Hauptnavigation
ALT + W Fakultät wählen
ALT + K Home Menü
ALT + Ü Zweite Navigation
ALT + G Bildwechsel
ALT + S Übersicht
ALT + P Funktionsleiste
ALT + I Studieninteressierte
ALT + N Linke Navigation
ALT + C Inhalt
ALT + Q Quicklinks
ESC Alles zurücksetzen
X
A - keyboard accessible X
A
T
27.10.2021 | Forschung , News

International + Forschungsstark = EU-Forschung

Reutlingen Research Institute rückt europäischen Forschungsraum in den Fokus

Das Reutlingen Research Institute (RRI), an dem alle Forschungsaktivitäten der Hochschule Reutlingen gebündelt werden, verstärkt seine Bemühungen um internationale Forschungsprojekte. Mit einer neuen Referentenstelle für EU-Forschung schafft die Hochschule die strukturellen Voraussetzungen, um im internationalen, insbesondere europäischen Forschungsraum sichtbarer zu werden. Dabei kann sie auf zwei ihrer wichtigsten Pfeiler bauen: die stark international geprägte Lehre und die überaus erfolgreiche nationale Forschung.

„Wir wollen unsere Forschungsleistung international bekannter machen und die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern ausbauen. Das wird unsere Chancen auf EU-Forschungsgelder erhöhen“, erklärt Prof. Dr. Bernd Thomas, wissenschaftlicher Leiter des RRI. Doch die Konkurrenz ist riesig, und sowohl die Antragstellung als auch das Projektmanagement in so großen Konsortien, die meist aus vielen internationalen Partnern bestehen, will geübt sein. Genau hier kommt Hicham Abghay ins Spiel, seit September EU-Forschungsreferent am RRI. Er hat jahrelange Erfahrung in der Beantragung von EU-Drittmitteln und hat selbst verschiedene EU-Projekte geleitet, er kennt die Stakeholder, weiß um die Bedeutung des richtigen Wordings und hat zahlreiche Kontakte zu internationalen Forschungsinstitutionen: „Ich freue mich darauf, den Professorinnen und Professoren zu helfen, sich im Dschungel der EU-Forschungsförderung zurecht zu finden“, so Abghay. „Gemeinsam können wir die Hochschule Reutlingen als zuverlässigen Partner für Kooperationen in den EU-Forschungsrahmenprogrammen etablieren.“

Im Bereich der internationalen Lehre hat die Hochschule Reutlingen schon jetzt einen exzellenten Ruf. Mit mehr als 200 Partnerhochschulen und Kooperationen weltweit, einem Anteil von rund 20 Prozent internationalen Studierenden und rund 600 Reutlinger Studierenden, die jedes Semester zum Studium oder Praktikum ins Ausland gehen, gehört sie zu den internationalsten deutschen Hochschulen. „Beim Ausbau unserer internationalen Forschungsaktivitäten können wir viel von der Erfahrung der Kolleginnen und Kollegen aus dem Reutlingen International Office (RIO) lernen“, so Thomas.

Ebenso erfolgreich ist die Hochschule Reutlingen im nationalen Forschungsraum. Seit vielen Jahren wächst die Forschung stetig, in manchen Jahren um mehr als 20 Prozent. Auch im vergangenen Jahr stiegen die Drittmitteleinnahmen trotz erschwerter Bedingungen durch die Pandemie um rund fünf Prozent. Damit ist und bleibt die Hochschule eine der forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg - so das Ergebnis einer Gutachtergruppe, die jedes Jahr die Forschungsleistung der 21 forschenden Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Landes prüft.

Aktuelle gesellschaftsrelevante Forschungsthemen gibt es viele in Reutlingen: die Angewandte Künstliche Intelligenz, Kunstfleisch, Digitale Arbeitsmodelle, um nur ein paar zu nennen. Nun gilt es, die Themen zu identifizieren, die auch international besonders gefragt sind und Kooperationspartner zu finden. Auch Petra Kluger, Vizepräsidentin für Forschung der Hochschule Reutlingen, ist überzeugt: „So wird die Gleichung international + forschungsstark = EU-Forschung für uns aufgehen.“