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Beratung, Coaching und Austausch für Lehrende

Das Reutlinger Didaktik Institut (RDI) versteht Lehrende als Lernende. Wir möchten Sie im Erwerb neuer didaktischer Ansätze und in der Entwicklung Ihrer Lehrpersönlichkeit unterstützen. Daher bieten wir Ihnen verschiedene Beratungsangebote.

Sollten Sie Fragen zu unseren Angeboten haben oder Ideen für den Ausbau der Angebote, schreiben Sie uns - auch wir möchten lernen und unsere Angebote kontinuierlich erweitern und optimieren.

Entwicklung von neuen Lehr- und Lernkonzepten

Die Hochschule Reutlingen legt Wert darauf, Sie, die Lehrenden dabei zu unterstützen, unterschiedliche Lehr-Lernszenarien umzusetzen, die von klassischer Präsenzlehre über digital angereicherter bis hin zu integrierter hybrider Lehre reichen. Der Einsatz verschiedener Lehr-Lernkonzepte gewährleistet die spezifische Unterstützung unterschiedlicher Anforderungen heterogener Zielgruppen.  

Dazu zählen

  • verschiedene Ausprägungen von E-Learning-Konzepten vor dem Hintergrund unterschiedlicher Digitalisierungsgrade und unter Berücksichtigung verschiedener Möglichkeiten der Verzahnung von Online- und Präsenzphasen,
  • z.B. problem-, projektorientierte, fallbasierte Lehr-Lernkonzepte,
  • praxisorientierte Lehr-Lernkonzepte,
  • Lehr-Lernkonzepte, die das „Lernen auf Augenhöhe“ unterstützen (Peerlearning, -teaching, -instruction).

Die Umsetzung dieser verschiedenen Lehr-Lernkonzepte geht einher mit der Nutzung vorhandener Systeme oder Tools, die lernendenzentrierte digitale Elemente zur Wissensvermittlung, -verarbeitung, zum Wissenstransfer und zur Kompetenzentwicklung bereitstellen. Das RDI bietet Unterstützungsangebote bei der Umsetzung von unterschiedlichen Lehr-Lernkonzepten. Zudem können Sie im Intranet über die Online Lernen – Plattform weitere hilfreiche Anleitungen und Tipps für Ihre Lehre finden.

Erste positive Erfahrungen mit dem Inverted-Classroom-Konzept hat die Hochschule Reutlingen 2016 über das Förderprogramm des Stifterverbands „Curriculum 4.0“ gesammelt. Darauf aufbauend wurde 2018/19 das Projekt „inveRT your studies!“ innerhalb der FESt-BW-Förderlinie 2 erfolgreich beantragt; es befasste sich mit der Entwicklung des Inverted-Classroom-Modells in drei unterschiedlichen Niveaustufen. Im Rahmen des Projekts wurde das Modell als Blended-Learning-Ansatz fakultätsübergreifend angewandt. Die Begleitforschung lieferte wichtige Erkenntnisse zur Gestaltung einer Lehr-Lern-Kultur, die Studierende in den Mittelpunkt ihrer individuellen Lernprozesse rückt.

Auch wenn die Hochschule Reutlingen ihren Schwerpunkt weiterhin in der Präsenzlehre auf dem Campus sieht, zeichnet sich deutlich ab, dass die (z.T. pandemiebedingten) Erfahrungen der letzten Jahre in ein nachhaltig angelegtes, strukturwirksames Gesamtkonzept „Digitale Lehr- und Studierfähigkeit stärken“ münden muss. Optimierungsbedarf sieht die Hochschule Reutlingen bei der Anreicherung und Integrierung digitaler Elemente zur selbstgesteuerten Aneignung von Wissen und zur Ausbildung praktischer Kompetenzen in anwendungsorientierten Lehrveranstaltungen.

Das Gesamtkonzept enthält folgende Maßnahmen:

1. zur Unterstützung selbstgesteuerter und individueller Lehr-Lernprozesse bei der Wissensvermittlung und -verarbeitung

2. zur selbstgesteuerten Ausbildung praktischer Fertigkeiten

3. zur Weiterentwicklung der Lehre vor dem Hintergrund der didaktischen Einsatzmöglichkeiten unterschiedlicher (digitaler) Lehr-Lernkonzepte, die neue Formen des Lehrens und Lernens bieten unter Einbezug unterschiedlicher Digitalisierungsgrade (synchron, hybrid, asynchron), vor dem Hintergrund der Stufen des Kompetenzlernens (Kuhlmann/Sauter 2008) und der Entwicklung der 21st Century Skills im Laufe des Student Life Cycle

4. zur Beratung und Betreuung von Lehrenden und Studierenden im Umgang mit digitaler Lehre sowie Begleitung von Lehr-Lernprozessen

Ziel der Hochschule Reutlingen ist es, mit der Umsetzung dieses Gesamtkonzepts einen Campus zu schaffen, der das Lehren und Lernen von morgen gewährleistet und digitales Lehren und Lernen vorantreibt.

Einsatz spezifischer Methoden und Tools

Für die digitale Lehre setzt die Hochschule Reutlingen insbesondere die folgenden Tools ein:

  • RELAX (Moodle)
  • MS Teams
  • Zoom

Zur Unterstützung der Lehrenden bei dem Einsatz unterschiedlicher Tools nutzt die Hochschule Reutlingen verschiedene Wege und Kanäle. Es finden regelmäßig Schulungen zum Einsatz und zur Nutzung dieser Tools statt. Das Reutlinger Didaktik Institut bietet zudem unterschiedliche Beratungsangebote (z.B: Coaching, Hospitation) an. Des Weiteren werden Lehrende über vorhandene Netzwerke wie das „Interactive Breakfast“ und Kanäle wie dem Newsletter informiert. Tipps und Anleitungen zur Nutzung der in der pandemiebedingten Situation eingeführten Tools wurden über dafür entwickelte Moodle-Kursen oder den Newsletter an die Lehrenden kommuniziert.

Über Seminarangebote erhalten Lehrende Informationen zum Einsatz weiterer Werkzeuge in ihrer Lehre. Hierbei werden unter didaktischen Gesichtspunkten Methoden und dafür geeignete Tools für die Umsetzung unterschiedlicher Unterrichtsphasen in der Lehre vorgestellt.

Einsatz von Videos mittels Panopto

Für den Einsatz und die Nutzung von Panopto – das für die Verwaltung, Produktion und Bearbeitung von Lehr-Lernvideos angeschaffte Videomanagementsystem – erhalten Sie über den Relax-Kurs „Digitale Lehre in Zeiten von Corona“.

Wünschen Sie sich eine weitere Betreuung und Begleitung außerhalb aller Angebote wenden Sie sich gerne an uns.

Interactive Teaching Breakfast

Um den kollegialen Austausch über die Fakultätsgrenzen hinweg zu fördern, wurde vom Arbeitskreis „Interactive Learning and Teaching“ zudem das „Interactive Learning and Teaching Breakfast“ etabliert. Zwei Mal im Jahr treffen sich Lehrende und Mitarbeitende in entspannter Atmosphäre, um ihre interaktiven Lehr-Lern-Konzepte vorzustellen und zu diskutieren. Die aktuellen Termine versenden wir per Mail.

Im Wintersemester 2022/23 wurde das Interactive Learning and Teaching Breakfast gemeinsam mit dem Referat Nachhaltigkeit organisiert und ausgerichtet. Welche überfachlichen Kompetenzen können mit der Lehre adressiert werden, die geeignet sind, die Studierenden in nachhaltigem Denken und Handeln zu befähigen? Zu dieser Frage fand ein Austausch zu möglichen Gelingensbedingungen in der Lehre statt.

In einem ersten Teil wurden die folgenden Good Practice Beispiele an didaktischen Konzepten bzw. Methoden vorgestellt:

  • Prof. Dr. Maud Schmiedeknecht (Fakultät ESB): Studierende fit für Circular Economy machen – Methodenbasierte Vermittlung von Strategien und Prinzipien der Kreislaufwirtschaft.
  • Prof. Dr. Sven Steddin (Fakultät Informatik): Nachhaltigkeit und soziales Engagement im Informatikstudium: Kompetenzen jenseits von Bits und Bytes.
  • Anna-Maria Schuttkowski, M.A. (finep): Vernetzung von Studierenden mit der organisierten Zivilgesellschaft im Rahmen der Hochschullehre. Eine Praxisperspektive.

In einer anschließenden Gruppenarbeit an zwei Thementischen wurden die Teilnehmenden dazu eingeladen, eigene Ideen zu den folgenden Fragen zu generieren und zu diskutieren:

  • Welche überfachlichen Kompetenzen sehen die Teilnehmenden im Kontext von nachhaltigem Denken und Handeln als besonders wichtig an? Wie lassen sich diese bei den Studierenden stärken?
  • Transdisziplinäres Arbeiten (also Lehre, in die Praxispartner:innen außerhalb der Hochschule einbezogen sind): Welchen Mehrwert bietet dies? Welche Herausforderungen und zusätzlichen Aufgaben kommen auf Lehrende und Studierende zu und wie kann man ihnen begegnen?

Zum ersten Mal waren auch Lehrende der Ev. Hochschule Ludwigsburg dabei, die sich mit uns den Campus teilen. Sie bereicherten die Diskussion aus dem Blickwinkel der Sozialen Arbeit. Außerdem gab es erstmals die Möglichkeit, hybrid an der Veranstaltung teilzunehmen.

Wir danken den Vortragenden ganz herzlich für ihren Input und allen 24 Teilnehmenden für den regen und inspirierenden Austausch!

Treten Sie mit uns in Kontakt: rdi@dont-want-spam.reutlingen-university.de