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08.08.2022 | Pressemitteilung

Erfolgreiche Teilnahme an der Future Energy Challenge

3. Platz gesichert: v.l.n.r. Prof. Daniel Costinett (UTK = University of Tennessee Knoxville), Prof. Kevin Bai (UTK), Julia Schwarz, Vanessa Heumesser, Jan Richert, Prof. Jason Lai (IEEE), Prof. Burkhard Ulrich und Prof. Helen Cui (UTK) bei der Preisübergabe. Foto: Hochschule Reutlingen

Ein studentisches Team der Fakultät Technik der Hochschule Reutlingen überzeugte beim Finale der diesjährigen international Future Energy Challenge die Jury. Mit ihrem Mikrosolarwechselrichter erreichten sie den dritten Platz und konnten sich damit über ein Preisgeld in Höhe von $3000 freuen.

Ende Juli durfte das Team bestehend aus den Studierenden Julia Schwarz, Vanessa Heumesser und Jan Richert an die Universität von Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee reisen. Als eines von insgesamt acht Teams nahmen sie dort im Finale teil und präsentierten den von ihnen entwickelten Prototypen eines Mikrosolarwechselrichters.

Bei der international Future Energy Challenge handelt sich um einen jährlich von der IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers, USA) veranstalteten internationalen Wettbewerb für Studierende, die noch keinen ersten Hochschulabschluss haben. Die Aufgabe dabei ist stets die Entwicklung eines Systems, welches aktuelle technische Herausforderungen der Leistungselektronik aufgreift. Das diesjährige Thema des Wettbewerbs war im Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung angesiedelt. Ziel dabei war die Entwicklung eines Mikrosolarwechselrichters.

Unter einem Mikrosolarwechselrichter versteht man eine leistungselektronische Schaltung, die die von einem Photovoltaikmodul erzeugte elektrische Energie in das Stromnetz einspeisen soll. Die Herausforderung dabei ist, dass das Solarmodul die elektrische Energie in einer anderen Form erzeugt, als für das Einspeisen in das Netz nötig ist. Der Mikrowechselrichter wandelt die Gleichstromenergie des Solarmoduls mit möglichst hoher Effizienz in eine Wechselspannung, welche dann dem herkömmlichen Stromnetz zugeführt werden kann.

Der Wettbewerb erstreckte sich über insgesamt drei Runden. Bereits im Winter letzten Jahres fertigte das Studierendenteam die ersten Projektskizzen an. "Es war unglaublich stressig und aufregend an diesem Wettbewerb teilzunehmen, deshalb bin ich froh, dass sich die harte Arbeit bezahlt gemacht hat“, freute sich Julia Schwarz, Studentin des Studiengangs Mechatronik. „Außerdem war es sehr interessant den kompletten Entwicklungsprozess von der Aufgabenstellung bis zum fertigen Prototyp mitzuerleben.", ergänzt Vanessa Heumesser, Studentin des Studiengangs Leistungs- und Mikroelektronik. Auch der betreuende Prof. Burkhard Ulrich zeigte sich begeistert von dem Wettbewerbsergebnis: „Die Studierenden haben in den letzten Monaten eine hervorragende Arbeit gemacht. Das Projekt hat ihnen dabei geholfen, sich persönlich und auch fachlich im Bereich der Leistungselektronik stark weiterzuentwickeln.“