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17.03.2021 | Angewandte Chemie , Forschung , Pressemitteilung , Startseite

Promotion an der Fakultät Angewandte Chemie

Björn Brodbeck schließt seine Promotion zum Thema „Maßgeschneiderte Silicapartikel mit komplexen 3D-Strukturen“ erfolgreich ab

Die Partikel von Björn Brodbeck bestehen nur aus Siliziumdioxid, also im Wesentlichen aus demselben Material wie Sand oder Glas. Foto: Scheuring/Hochschule Reutlingen.

Dreieinhalb Jahre lang hat sich Björn Brodbeck intensiv mit der Synthese von Silica-Partikeln mit maßgeschneiderten Eigenschaften für eine ganze Palette an möglichen Anwendungsgebieten beschäftigt. Es ist ihm dabei gelungen, die Textur und das dreidimensionale Erscheinungsbild von Silica-Partikeln durch die geschickte Steuerung der Synthesebedingungen nach seinen Wünschen zu beeinflussen.

Björn Brodbeck ist Absolvent des Bachelor- und Master-Studiums Angewandte Chemie an unserer Fakultät. Seine Doktorarbeit hat er an der Eberhard Karls Universität in Tübingen im Rahmen einer kooperativen Promotion erfolgreich abgeschlossen und Anfang Februar mit sehr gutem Erfolg verteidigt.

„Wir entwickeln an unserer Fakultät hochinteressante neue Werkstoffe und Materialien mit einem besonderen Schwerpunkt auf deren wissensbasierter Herstellung. Die Promotion von Björn Brodbeck zeigt, dass unsere apparativ weithin einmalige Infrastruktur im Bereich Prozessanalytik auch sehr anspruchsvolle Forschungsarbeiten ermöglicht“, erklärt Prof. Dr. habil. Andreas Kandelbauer, Prodekan Forschung der Fakultät Angewandte Chemie und gleichzeitig Brodbecks Promotionsbetreuer seitens der Hochschule.
Und ergänzt: „Das Besondere an Herrn Brodbecks Partikeln ist, dass sie über eine hochinteressante dreidimensionale Morphologie verfügen und dabei nur aus Siliziumdioxid bestehen, also im Wesentlichen aus demselben Material wie Sand oder Glas. Sie kommen gänzlich ohne weitere Komponenten aus. Und weil sie gesundheitlich völlig unbedenklich sind, sind sie damit prinzipiell auch gut für medizinische Anwendungen geeignet.“

Im Rahmen seiner Dissertation war auch die Anwendung von Werkzeugen der Statistischen Versuchsplanung (DoE) bei der Entwicklung und Optimierung der Synthese-Prozesse zentral. Björn Brodbeck hat neben klassischen Laborgeräten außerdem ein Reaktionskalorimeter für die erfolgreiche Syntheseoptimierung angewendet. Mit dem vollständig computergesteuerten Reaktionsaufbau können chemische Syntheseprozesse präzise gesteuert und mit einer Vielzahl an eingebauten Sensoren in Echtzeit analysiert und kontrolliert werden. Damit gelang es ihm, hochreproduzierbare, skalierbare Verfahrensprotokolle zu entwickeln.