19.11.2018 | News

Ukrainischer Botschafter zu Gast an der Hochschule

Dr. Andrij Melnyk informiert sich über Hochschule und den Austausch mit der Ukraine

Von links: Botschafter Dr. Andrij Melnyk, Prof. Dr. Gerhard Gruhler, Michael Donth und Prof. Baldur Veit Foto: Hochschule Reutlingen

Von: Gundula Vogel

Am vergangenen Freitag begrüßte ein Komitee um Vizepräsident Prof. Dr. Gerhard Gruhler und Prof. Baldur Veit, Leiter des Reutlingen International Office, den ukrainischen Botschafter an der Hochschule Reutlingen. Er war auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Donth im Landkreis Reutlingen unterwegs und informierte sich über diverse deutsch-ukrainische Kooperationen in der Region.

So auch an der Hochschule, die über die technische Fakultät seit nunmehr 20 Jahren einen Austausch mit der National University of Technology Dnipro Polytechnic pflegt, und seit 2018 zudem einen Austausch der Fakultät Informatik mit der National Technical University of Ukraine. Professor Gruhler, der die Partnerschaft mit der Dnipro Polytechnic seit Beginn begleitet, stellte diese wie auch die Reutlinger Hochschule als Ganzes dem Gast aus der Ukraine in einer kurzen Präsentation vor. Als ein neues und gelebtes Beispiel dieses Austausches präsentierte Prof. Dr.-Ing. Antonio Notholt die Summer School, die in diesem Jahr zum ersten Mal gemeinsam mit Studierende aus Reutlingen und der Partnerhochschule in der Ukraine zu Themen wie der Start-up-Gründung oder erneuerbaren Energien stattfand.

Im Anschluss an die Vorstellung nutzte Melnyk die Gelegenheit, sich mit drei Stipendiaten aus der Ukraine zu unterhalten, die aktuell in Reutlingen an der Hochschule in Projekten arbeiten. Sie teilten mit dem Botschafter Eindrücke aus erster Hand und verglichen so das Arbeiten in Reutlingen mit dem in der Ukraine.

Mit diesen wertvollen Einsichten in der Tasche ging es zum abschließenden Rundgang durch die Laborhallen der technischen Fakultät der Hochschule Reutlingen. Beeindruckt zeigte sich der Botschafter vor dem virtuellen Kraftwerk beispielsweise von der Forschung rund um das Thema Energie. Auch der Blick in den IP-Plane-Hangar auf dem Campus, in dem gerade Studierende am Bau des zweiten Hochschul-Flugzeuges arbeiteten, rang Melnyk großen Respekt ab.

Mit der Diskussion aktueller Fragestellungen die Kooperationen betreffend war das Treffen zwischen der Hochschule und dem ukrainischen Gast ein erfolgreicher Austausch, der für beide Seiten aufschlussreiche Einsichten bereithielt und eine ausgezeichnete Möglichkeit bot, die gegenseitigen Beziehungen zu vertiefen.