01.06.2018 | News, ESB Business School

Rekordsumme für Kinder in Not

Studierende der ESB Business School sammeln 44.400 Euro für Vereine

Die beiden studentischen Teams von "ESB Cycvling for Charity" und dem "Culture & Charity Ressort" übergeben ihre Spendenschecks an den Verein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. und Integramus e.V.

Von: Katrin Reil

Spenden für den guten Zweck hat Tradition an der ESB Business School: Jedes Jahr sammeln die Studierenden der Fakultät der Hochschule Reutlingen mit einer Reihe von Aktionen Geld für bedürftige Kinder. Am vergangenen Mittwoch gaben sie das Ergebnis ihrer Bemühungen in den vergangenen beiden Semestern bekannt: Eine Rekordsumme von 44.400 Euro geht in diesem Jahr an den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V. sowie Integramus e.V.

Hinter dem stolzen Betrag stehen zwei studentische Initiativen: Zum einen „ESB Cycling for Charity“ mit ihrer alljährlichen Spendenradtour. Diesmal fuhr ein Team von 30 Studentinnen und Studenten innerhalb von 14 Tagen rund 1.100 Kilometer quer durch Mitteleuropa. Über Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande ging es ins norddeutsche Borkum. Sowohl im Vorfeld als auch unterwegs organisieren die Radler zahlreiche kleine Spenden-Events, bei denen sie Geld sammeln. „Wir haben jetzt auf jeden Fall ordentliche Oberschenkelmuskeln. Vor allem in Belgien ging es immer wieder hoch und runter und von einem Berg aus konnte man schon den nächsten sehen“, erinnert sich Anna Czempik mit einem Augenzwinkern an die Tour.

Zweites Standbein des Spendentopfes ist das Culture and Charity Ressort der ESB Business School. Das studentische Team bewirtet verschiedene Veranstaltungen auf und rund um den Campus und war – genau wie die ESB-Radler – mit einem eigenen Stand auf dem Reutlinger Weihnachtsmarkt vertreten. „Wenn jemand in diesem Jahr auf dem Campus eine Brezel gegessen hat, dann war die wahrscheinlich von uns“, so Amelie Smitka über das unermüdliche Engagement des Ressorts.

Auch die Empfänger des Spendengeldes sind zweigeteilt – deshalb gab es am Mittwochabend nicht einen, sondern gleich zwei symbolische Schecks. Den ersten erhielt Anton Hofmann, Vorsitzender des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen e.V.: „Ich bin sehr berührt von dem Engagement und dem Interesse so junger Menschen für unser Thema. Das ist für uns etwas Besonderes, aber auch für die Studierenden, denn sie schaffen und leisten hier Großartiges.“ Der Förderverein kümmert sich um krebskranke Kinder und deren Familien, zum Beispiel durch psychologische Betreuung und Beratung, ein „Elternhaus“ mit Übernachtungsmöglichkeiten sowie ein neues Projekt zur Wiedereingliederung der Kinder und Jugendlichen in ihren Lebensalltag nach überstandener Krankheit.

Die andere Hälfte der Spendensumme geht an den Reutlinger Integramus e.V., der unter anderem Waisenhäuser und Kindergärten in Osteuropa und Afrika aufbaut und unterstützt. Auch dessen stellvertretende Vorsitzende Luba Maier lobte die Studierenden: „Wir freuen uns besonders, dass die Zusammenarbeit mit der ESB so eine stabile Partnerschaft ist, die wirklich etwas bewegt. Erst vor wenigen Tagen bekamen wir die Nachricht aus Kenia, dass der nächste Brunnen fertiggestellt und einsatzbereit ist.“