08.02.2018 | News

Zweite Amtszeit: Sieben Herausforderungen für die Zukunft

Hochschulpräsident Hendrik Brumme gibt Ausblick auf die kommenden sieben Jahre

Mit überragender Mehrheit ist Prof. Dr. Hendrik Brumme im Amt als Hochschulpräsident bestätigt worden. Für die zweite Amtszeit sieht er sieben Herausforderungen. Foto: Hochschule Reutlingen/Scheuring

Als wiedergewählter Hochschulpräsident stand Prof. Dr. Hendrik Brumme den Fragen der Presse Rede und Antwort. Für seine zweite Amtszeit sieht er nicht eine Herausforderung, sondern sieben Themenbereiche, die die Hochschule bewältigen muss, um die Zukunft zu meistern.

Dass die Hochschule Reutlingen gut aufgestellt ist, bestätigen zahlreiche Rankings für die Bereiche Lehre, Forschung und Internationalität. „Mit einer exzellenten Lehre bereiten wir Studierende optimal auf ihr Arbeitsleben vor“, erklärte Hendrik Brumme im Pressegespräch. Um diese Alumni ein Leben lang fit zu halten, hat die Hochschule in Brummes erster Amtszeit das Thema Weiterbildung ausgebaut. „Mit einer exzellenten Lehre und einer professionellen Weiterbildung stärken wir die Unternehmen der Region“, so Brummes Botschaft.

In den letzten Jahren habe auch ein Ausbau in der Forschung stattgefunden. „Die Forschungsdrittmittel wurden seit 2009 versiebenfacht“, so Brumme weiter. Das nutze nicht nur den beteiligten Unternehmen und Forschern, sondern bringe auch klare Vorteile für die Studierenden. „Die Forschung verbessert die Ausstattung der Labore, sichert die Qualität und den Anwendungsbezug der Vorlesungen und ermöglicht den Studierenden, selbst an der Forschung zu partizipieren.“ Und schließlich seien die Erkenntnisse der Forschung die Grundlage, dass Unternehmen durch Transfer erneuert werden können. Im Transfer, der wissenschaftlich fundierten Beratung, geben Professorinnen und Professoren direkte Impulse an Unternehmen. „Studierende arbeiten in Transferprojekten mit und bringen nach dem Studium ihr Wissen als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig in Unternehmen ein.“

Daneben verändere die Digitalisierung als Querschnittsthema alle Bereiche: neben den Studieninhalten auch die Methoden, wie die Studierenden, die Hochschule und die Unternehmen in Zukunft arbeiteten. „Besonders kleine und mittlere Unternehmen müssen wir als Hochschule kontinuierlich begleiten, damit sie vom Wandel in die digitale Zukunft nicht abgehängt werden.“ Und schließlich das Thema Gründung: Wenn Studierende mit ihren guten Ideen zu Gründern werden, schaffe das Innovationen für die Region. „Das haben wir vor der Politik erkannt“, erklärte Brumme. Das Projekt Spinnovation stärke Studierende mit unternehmerischem Denken und Gründungskompetenz.

Als Vision skizzierte Brumme eine Weiterentwicklung zum interaktiven Campus, der ein kreatives Umfeld für Studierende, Forscher, Experten und Unternehmensvertreter bietet und diese zu Zukunftsthemen auf dem Reutlinger Hohbuch-Campus zusammenbringe  Denn die Aufgabe der Hochschule sei es, die individuelle Bildung und Entwicklung der Studierenden zu begleiten und Studierende zu starken Teamplayern auszubilden.