02.10.2017 | News

Vorbereiten, verstehen, vernetzen

staRT-Wochen für Erstsemester gingen in die zweite Runde

190 Teilnehmer in der ersten und 250 Teilnehmer in der zweiten Runde - die Mathe- und Physikvorkurse waren in den staRT-Wochen stark nachgefragt. Fotos: Hochschule/Schreinert

Von: Juliane Schreinert

Damit der Einstieg in das Studium besser gelingen kann, hat die Hochschule Reutlingen zum zweiten Mal staRT-Wochen für Erstsemesterstudierende angeboten. Zahlreiche Brückenkurse und Workshops luden dazu ein, die eigenen Kenntnisse aufzufrischen und eine erste Orientierung an der Hochschule zu erlangen.

In den letzten vierzehn Tagen nutzten mehr als 400 Erstsemesterstudierende die Gelgegenheit zur Studienvorbereitung mit den staRT-Wochen. Den Auftakt machten bereits Anfang September die Deutschintensivkurse des Instituts für Fremdsprachen. Für die internationalen Studierenden aus aller Welt standen Wirtschaftsdeutsch sowie deutsche Sprache und Kultur auf dem Programm, dazu wurden interkulturelle Workshops und Exkursionen in die Umgebung sowie Film- und Sportabende angeboten.

In den Mathekursen konnte das Wissen aus der Schule aufgefrischt werden - besonders hilfreich für Studierende, die zwischendurch eine Ausbildung, ein Gap Year oder Praktika gemacht haben und den Stoff wiederholen wollen, bevor das Studium beginnt. Erstmals wurde auch Physik als Vorkurs angeboten. Beide Fächer spielen in vielen Bachelorstudiengängen bereits zu Beginn eine wichtige Rolle und stellen die Studienanfänger regelmäßig vor Herausforderungen. Die im Rahmen des Projektes "staRT your studies!" angebotenen Kurse sollen einem frühzeitigen Studienabbruch entgegenwirken.

Neben den fachlichen Grundlagen gab es zudem Workshops zu den Themen Einstieg in die Hochschulwelt, Motivation, Lernplanerstellung, Kreatives Denken, Stadtführungen und einen Kinonachmittag. Auch die Fakultät Informatik bot ihren Studierenden einen Workshop zum Einstieg in das Studium und einen PC-Basiskurs an.

"Wir merken, dass unser studienvorbereitendes Angebot von den Erstsemesterstudierenden sehr gut angenommen wird. Es geht nicht nur darum, Mathe und Physik zu pauken, sondern direkt zu Beginn ein soziales Netz untereinander aufzubauen, das dabei hilft, den Studienbeginn erfolgreich zu meistern", so Vizepräsident Prof. Harald Dallmann.