07.07.2017 | News

US-Generalkonsul besucht Hochschule Reutlingen

Gelebte Deutsch-Amerikanische Beziehungen: Der Diplomat James W. Herman traf Vertreter der Hochschule und informierte sich über die Ausrichtung der Hochschule

US-Generalkonsul James W. Herman mit Ute Bechdolf, Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen, und Hochschulpräsident Hendrik Brumme (links) und Baldur Veit, Reutlingen International Office (rechts), Bild: Hochschule Reutlingen/Müller

Von: Johannes Müller

Bei seinem Besuch der Hochschule Reutlingen traf US-Generalkonsul James W. Herman neben Vertretern der Hochschulleitung und der Fakultäten auch Studierende – und zeigte sich begeistert von der Leistung, die die jungen Menschen schon im Studium erbringen.

Die Investition in Austauschprogramme lohnt sich – davon ist James W. Herman überzeugt. Der US-Generalkonsul mit Sitz in Frankfurt hat sich bei seinem gestrigen Besuch der Hochschule Reutlingen überrascht gezeigt: „I’m very impressed“, sagte er mit Blick auf den praxisorientierten Ansatz und die Internationalität der Hochschule. Beides seien Stärken, die auch den USA guttun würden und für den internationalen Austausch positiv seien. Der gelebte Austausch, wenn junge Menschen in der Schule und im Studium das Land und die Kultur des anderen kennenlernen, sei die Grundlage für internationale Kooperationen und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die USA und Deutschland verbinde eine tiefe Beziehung, die auch auf gemeinsamen Werten beruhe.

Nach den Gesprächen im Senatssaal besuchte der Ehrengast auch ausgewählte Labore. Professor Steffen Ritter zeigte eine laufende Spritzguss-Maschine, die das von Studierenden entwickelte Ess-Besteck „3-2-eat“ produzierte. Studierende präsentierten das „IP Plane“, ein 2-sitziges Motorflugzeug, das mehrere Generationen von Studierenden in fünf Jahren Arbeit gebaut haben. Ein Rundgang durch die Maschinenhalle bot einen Einblick in die textilen Ursprünge der Hochschule und die Zukunft moderner Textilproduktion.

Mit dem Besuch des Generalkonsuls ist Reutlingen für ihn zu einer festen Größe geworden. Zum Abschluss des Besuchs bekundeten beide Seiten ihr Interesse, den Austausch fortzusetzen.