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01.07.2022 | Pressemitteilung

Start-up Lösungen für eine nachhaltige Zukunft

Dr. Anna Christmann reiste eigens für die Abschlussveranstaltung des Programms „Stoff im Kopf“ nach Reutlingen an. Foto: Michael Wittel/W&W ModernMedia

„Start-ups sind Teil der Lösung, die wir brauchen für all die großen Herausforderungen die wir haben, vor allem in den Bereichen Klimawandel, Energie und Nachhaltigkeit,“ so Dr. Anna Christmann, Bundestagsabgeordnete für Wirtschaft- und Klimaschutz für die digitale Wirtschaft und Start-ups und Gast der gestrigen Veranstaltung der Hochschule Reutlingen.

Am 30. Juni war es soweit. Im Innoport Reutlingen stellten zehn Teams des Textil.Accelerators ihre zukunftsweisenden Projekte im Rahmen des „DemoDays“ der Öffentlichkeit vor. Das hybride Event moderierte auch diesmal wieder Kimsy von Reischach, die charmant durch das Programm führte.

Das viermonatige Programm „Stoff im Kopf“ unterstützt Gründer*innen im Textil-Bereich. Es wird gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen der Landes-Kampagne start-up bw. Die Teilnehmer*innen erhalten neben Vorträgen auch individuelle Coachings sowie Zugang zu einem umfangreichen textilen Experten-Netzwerk. Das Programm endet dann mit der Präsentation der innovativen Projekte auf dem Demo-Day.

Das Thema Nachhaltigkeit nimmt einen immer höheren Stellenwert ein und somit ist es nicht verwunderlich, dass dies in den textilen Ideen umgesetzt wurde und eines der Hauptthemen bildete.

Folgende geförderte Projekte wurden vorgestellt:

So möchte das Start-up FAIRBRICS mit Hilfe künstlicher Intelligenz als Qualitätskontrollsystem für textile Nähte in Echtzeit den wirtschaftlichen Schaden und den einhergehenden textilen Ausschuss während der Produktion verringern.

Wohingegen Stoffwechsel genau diese Thematik aufgreift und ihrerseits die ungenutzten Stoffe aus der Stoffbranche zu neuen Kollektionen aufleben lässt. Auch das Projekt petersenboissel hat sich der Reduzierung von pre-consumer waste gewidmet und produziert aus produktionsbedingtem, textilen Abfall Handtücher welche regional hergestellt werden.

LAMA LIVING hat einen Online-Marktplatz ins Leben gerufen mit dem Ziel, faire und nachhaltige Produktion sowie den bewussten Konsum von Heimtextilien als Slow Fashion zum neuen Standard zu machen.

Das Traditionsunternehmen Hepco aus Marbach hat sich nach 100 Jahren neu erfunden und genau diese Denkweise zu ihrem Credo gemacht. Es stellt nun unter Einbeziehung moderner Produktionskonzepte regionale, langlebige Produkte aus Leder her, welche auch nach langer Verwendung repariert und somit wieder genutzt werden können.

HOUTS geht hier sogar noch einen Schritt weiter und verwendet veganes Kaktusleder zur Herstellung seiner multifunktionalen Männerhandtaschen.

CEZANTI – Mindful Luxury hingegen hat mit seiner auch multifunktionalen Luxushandtasche aus veganem Leder ein nachhaltiges und elegantes Accessoires Mode kreiert.

Sehr ausgefallen ist die Idee des Start-ups Plant Savior. Die zwei Gründerinnen möchten ungenutzte biologische Abfälle für die Modeindustrie zugänglich machen, indem sie ein nachhaltiges, veganes und zu 100% kompostierbares Garn aus der Bananenpflanze herstellen.

Neben Ressourcenschonung gab es weitere innovative Entwicklungen. So möchte betterpyama mit einer modernen Schlafanzughose mit integrierten Premium-Polstern an der Beininnenseite Seitenschläfern einen ruhigen Schlaf ermöglichen.

Und auch bei TOPPERNACHMASS steht der Schlaf im Vordergrund: Ziel ist es, Campern und Bootseignern mit Hilfe eines neu entwickelten Toppers aus Abstandstextilien ein vollkommen neues Schlaferlebnis bieten.

Nach zwei Stunden spannender und unterhaltsamer Pitches war das Event beendet und Dr. Anna Christmann, welche eigens für dieses Event nach Reutlingen angereist war, erwähnte in Ihrer Ansprache auch das Deep Tech and Climate Fund Projekt, welches im Rahmen der Start-up Strategie der Bundesregierung im kommenden Sommer beschlossen wird. Das Projekt soll Start-ups den Einstieg in die Selbständigkeit erleichtern und inkludiert alle Bereiche des Gründertums. Ferner wird über das Förderprogramm EXIST eine Exzellenzinitiative für Entrepreneurshipcentren an Hochschulen gestartet, um diese bestmöglich zu fördern. Dies wurde von Prof. Dr. Brumme, Präsident der Hochschule Reutlingen und Peter Wilke, Amtsleiter für Wirtschaft und Immobilien der Stadt Reutlingen sehr begrüßt.

Weitere Infos unter www.stoff-im-kopf.de

Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus sowie startup bw.