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Generelle Massnahmen

Die Fa. Müller-BBM hat ein Gutachten, zur PCB-Belastung an unserer Hochschule, im  Mai 2007 vorgelegt. Dieses Gutachten wurde von Prof. Kleine-Möllhoff geprüft. Seine Ergebnisse sind nachstehend einzusehen. ( „6. Ergebnisse des Gutachtens der Firma Müller-BBM“ ) Zusammenfassend kann man sagen, dass wir durch unsere Maßnahmen zur Verringerung der PCB-Belastung ( „4. Hinweise für eine geringe PCB-Belastung“ ) die Zeit bis zur voraussichtlichen Sanierung im Jahre 2009 überbrücken..

Reutlingen, den 15. Oktober 2007
Prof. Dr. Karl Heinz Dambacher (Baubeauftragter)

Maßnahmen zur Verringerung der PCB-Belastung

Unabhängig von der Tatsache, dass und wann Sofortmaßnahmen zu fordern sind, können doch bis zur geplanten Sanierung einige Maßnahmen die PCB-Raumluftkonzentrationen deutlich verringern:

Regelmäßiges Lüften:  Die regelmäßige Lüftung PCB-belasteter Räume ist sehr effektiv und kann eine deutliche Reduktion der Luftbelastung bis zu 30 % ermöglichen. Wesentlich ist hier die praktische Umsetzung: So sollte ein Lüftungsmanagement installiert werden. Die Lüftung (am besten Querlüftung) sollte in den PCB-belasteten Räumen regelmäßig morgens vor Beginn der Vorlesungen (beispielsweise durch den Hausmeister) sowie zwischen den Vorlesungen erfolgen.

Nasse Reinigung:  Außerdem sollten die Böden und die übrigen Oberflächen regelmäßig und gegebenenfalls häufiger als bisher feucht gereinigt werden.

• Vermeidung von Staubaufwirbelung und textile Reinigung:  Eine Aufwirbelung von Altstaub – besonders im Bereich der Deckenplatten – sollte vermieden werden. Beim Absaugen von Textilien sollten, wenn möglich, K1-Staubsauger Verwendung finden. Bei Verwendung anderer Staubsauger ist auf eine regelmäßige Entleerung der Staubsaugerbeutel zu achten.

Tätigkeiten im Bereich der kontaminierten Baustoffe:  Arbeiten im Bereich der Wilhelmi-Deckenplatten und an PCB belasteten Fugen sollten, wenn eben möglich, bis zur geplanten Sanierung aufgeschoben werden.

Information der Betroffenen:  Die Personen, die sich langfristig in den PCB-betroffenen Gebäuden aufhalten, sollten – beispielsweise durch Aushänge - sachgerecht informiert werden.

• Für Schwangere ist im verstärktem Masse Vorsorge geboten. Der Betriebsrat ist zu verständigen.

Ausweichen auf freistehende Räumlichkeiten:  Falls die Möglichkeit besteht, innerhalb der Hochschule nicht PCB-belastete Räume nutzen zu können, sollte von dieser Möglichkeit selbstverständlich Gebrauch gemacht werden. So sollten beispielsweise Kurse in den Semesterferien in möglicherweise freistehenden anderen Gebäudekomplexen durchgeführt werden.

Die PCB-Belastung kann durch Senkung der Staubbelastung verringert werden. Für die Staubentfernung wird der Gebrauch von Feinstaubsaugern gefordert. Herr Braun, von der Betriebseinheit Technik und Sicherheit, hält solche Staubsauger zur Ausleihe bereit.

Aktuelle Informationen

Weitere Infos und links auf den folgenden Seiten, Erstinfo unter: pcbnrw

Ein aktualisiertes Gutachten der Fa. Müller BBM mit zusätzlichen Untersuchungsergebnissen aus Materialproben im Mai 2008 finden Sie hier.