Skip to content Skip to navigation 

Politische Ziele und konkrete Aufgaben

Die Beteiligung von Frauen in der Wissenschaft und in Führungspositionen entspricht nicht dem Anteil gut qualifizierter Frauen.

Im Rahmen der EU-Rechtssprechung wurde vor diesem Hintergrund im Amsterdamer und im Maastrichter Vertrag die Politik des „Gender Mainstreamings“ entwickelt:

Bei allen Entscheidungen und auf allen Ebenen soll bei Institutionen (so auch Hochschulen) dabei nicht nur die Diskriminierung von Frauen bzw. Männern vermieden werden, sondern gezielt die fachlichen und sozialen Kompetenzen beider Geschlechter als unverzichtbare Ressource integriert werden.

Die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten an der Hochschule Reutlingen sind daher:

  • für Studierende und Lehrende die Vereinbarkeit von Familie und Studium, Beruf oder Weiterbildung erhöhen
  • Ansprechpartner sein, in Fällen von sexueller Diskriminierung und Mobbing am Arbeitsplatz
  • Frauen für die Studiengänge interessieren, in denen sie unterrepräsentiert sind und entsprechend, bei Männer das Interesse für Studiengänge wecken, in denen bisher die Frauen überwiegen
  • den Anteil an Frauen bei den Professuren und in Gremien und Organen erhöhen, und darüber hinaus Frauen auf ihrem Weg in Leitungs- und Führungspositionen begleiten
  • Wissen und Information zu Gleichstellung, Chancengleichheit, zu Gender Mainstreaming und Diversity Management bereitstellen
  • Das Konzept "Gender“ in allen Bereichen, auf allen Ebenen und in allen Prozessen integrieren
  • Gleichstellung im Sinne eines Diversity Managements vorantreiben
„Baden-Württemberg kann es sich nicht leisten, auf Frauen in der Wissenschaft und in Technikberufen zu verzichten."

Peter Frankenberg,
Wissenschaftsminister in BW