spotlights 2011: februar
Helena Benac, Sabrina Essig (Entwurf u. Layout), Fotostudio Scheuring (Fotografie), Hochschule Reutlingen (Copyright)
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Kreativität im (halben)Dutzend!
Außer den Kollektionen des vergangenen Semesters auf einem Dutzend Kalenderblättern, möchten wir monatsweise ein halbes Dutzend "Merkwürdigkeiten" mit ins Jahr geben. Für den Februar gewähren wir einen Blick in die Vergangenheit, die Science Fiction prophezeite, und mit sechs Annahmen von damals Recht hatte.
Sci-Fi und Realität
Der Wettlauf um technologische Visionen und deren Umsetzung in die Realität war noch nie so schnell wie jetzt. Was mit Star Trek und Star Wars begann, fand in unzähligen Filmen und Serien seine Fortsetzung und spielt eine entscheidende Rolle im Science Fiction-Genre. Philip K. Dick, einer der erfolgreichsten Sci-Fi-Autoren, bekannt durch "Bladerunner", liefete auch die Vorlage für Steven Spielbergs "Minority Report" mit Tom Cruise. Während vor wenigen Jahren einige Entwicklungen im Film noch utopisch anmuteten, so sind sie nun bereits Realität.
- Gestensteuerung
Touchscreens machten den Anfang, nun kommt schon die neue Generation heraus: Monitore, die Gestensteuerung ermöglichen. Die AnwenderInnen stehen vor dem Display und können Fenster verschieben, den Rechner bedienen und somit möglichst intuitiv mit dem Computer interagieren - Flexible Displays
Im "Minority Report" sieht man flexible Displays, die sich automatisch aktualisieren und den AnwenderInnen so größtmögliche Freiheit und bestmögliche Information bieten sollen. - Das 3D-Hologramm
Wer war zuerst: Star Wars? Star Trek? Oder war der "Minority Report" doch schon am realistischsten? Fakt ist, CNN gewährte einen Ausblick auf die technischen Möglichkeiten und zeigte bei der US-Wahl wie es aussehen könnte. Natürlich noch in den technischen Möglichkeiten von heute, aber in drei Jahren sollen entsprechende, verbesserte Lösungen auch einer breiteren Masse zugänglich sein. - Die Werbe-Kamera
In einer Szene trifft Tom Cruise als John Anderton auf Kameras, die seine Iris scannen und ihm dann seine personalisierte Werbung liefern. In Japan startete der Hersteller NEC ein Display mit Kamera, das vorbeimarschierende Personen erkennt - Alter und Geschlecht - und dann spezifische Werbung liefern kann. - Die Roboter-Armee
Im Minority Report wird Anderton von einer Armee kriechender Spider-Bots unterstützt. In der Realität sind die selbstdenkenden, organisierten und taktisch best geschulten Roboterkämpfer zwar noch nicht so weit. Doch immerhin hat die US Army ein Programm laufen, bei dem SoldatInnen die Möglichkeit haben eine Gruppe von bis zu vier Robotern zu steuern und taktische Vorgaben bei Verfolgungen zu geben. - Nie wieder Fehler machen
The Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte eine Studie in der WissenschaftlerInnen bestimmte neurologische Muster erkannt haben wollen, die ablaufen wenn Menschen Fehler machen. Dies könnte zu einem Biofeedback-System führen, das es den Menschen ermöglicht, vor einer Fehlentscheidung zu warnen und diese so abwenden kann.
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